In Kälte und Regen

Dank fortschrittlichster Manitowoc-Konstruktionstechniken kommen Potain-Krane auch mit extremer Kälte zurecht. Dafür gibt es fünf Gründe.



Einer der größten Risikofaktoren, die den Fortschritt von Bauprojekten gefährden, sind extreme Witterungsbedingungen mit schädlichen Folgen für die Maschinen vor Ort – auch für Krane. Das gilt insbesondere für das Wetter im Winter, wenn die Temperatur in manchen Teilen der Welt auf –20 ˚C sinkt. Maschinen können in einer solchen Umgebung nur eingesetzt werden, wenn sie qualitativ hochwertig sind, gut gewartet werden und starken Winden sowie Temperaturen unter null standhalten können.


In diesem Artikel beschreiben wir die fünf Aspekte der an höchsten Qualitätsmaßstäben ausgerichteten Potain-Konstruktionsweise, die eine Optimierung der Kraneffizienz auch bei kaltem Wetter ermöglichen.

1. Qualitativ hochwertiger Stahl

Der Metall-Hauptaufbau eines Turmdrehkrans besteht aus Stahl: Ausleger, Kranturm, Drehbühne, Gegenausleger, Gegengewichtsträger und Untergestell beinhalten im Schweißverfahren hergestellte Materialien aus Metall. Nach strengen Spezifikationen hergestellte Stähle sind für die Sicherheit und Effizienz dieser Konstruktionskomponenten von entscheidender Bedeutung; darüber hinaus sind sie gegen Temperaturen im Gefrierbereich außerordentlich beständig.


Potain-Krane werden mit einem hochfesten, niedriglegierten Industriestahl der höchsten Güteklassen gebaut. Bevor die ausgewählten Stahlwerke ihr zum Verbau in Potain-Kranen bestimmtes Produkt an Manitowoc liefern können, müssen sie die für eine regionale Zertifizierung geltenden Anforderungen übertreffen und im Rahmen des globalen Lieferanten-Auditsystems von Manitowoc überprüft werden.


2. Fortschrittliche Drehmoment- und Lastbegrenzungstechnologie

Zement, Sand, Stahl und andere am Standort vorhandene Materialien werden in verschiedenen Gewichten und Größen geliefert und vor dem Heben nicht immer präzise gewogen. Die mit dem Heben dieser Werkstoffe verbundenen Herausforderungen werden durch starke Winde häufig weiter verschärft,


3. Bessere Stahlkonstruktion

Es gilt als wissenschaftlich belegt, dass nahtlose Rundstahldesigns, wie sie in den Ausleger-Teilstücken von Potain-Kranen zum Einsatz kommen, eine zuverlässigere Leistung bieten als abgewinkelte Stahlabschnitte. Aufgrund der kreisförmigen Ausführung kann der Ausleger extremen Kräften und einer hohen Spannung widerstehen.

4. Umfassende Tests

Alle Potain-Krane werden in unseren Kranprüfzentren, in denen sie verschiedenen Arbeitsbelastungen ausgesetzt werden, strengen Prüfverfahren unterzogen. Dazu gehören eine kontrollierte Korrosionstestumgebung und eine Temperatur- und Feuchtekammer; beides zusammen ermöglicht konstante Verbesserungen der Krankonstruktion für alle Witterungsbedingungen, einschließlich extremer Kälte.


5. Qualitativ hochwertige Komponenten

Fehlerhafte Kranbauteile sind gegebenenfalls nicht immer sofort zu erkennen. Das gilt insbesondere für Komponenten von Turmdrehkranen in großer Höhe. Beschädigungen von Drahtseilen, Bremsversagen, defekte Schrauben- und Bolzenverbindungen sowie Risse in Schweißnähten – all das kann Funktionsfehler verursachen und zu Verzögerungen auf der Baustelle führen. Die Korrosion von Verbindungselementen ist eine der größten verborgenen Gefahren an von Extremwetter bedrohten Einsatzorten, weshalb Potain großen Wert auf die Tatsache legt, dass das Unternehmen Komponenten und Schweißteile produziert, die den anspruchsvollsten Spezifikationen genügen. Durch Verwendung eine an hoher Anforderung ausgerichteten Schweißteil- und Metallerzeugungstechnologie, darunter von ESAB-Plasmaschneidanlagen und CNC-Hochpräzisionsmaschinen, gewährleistet Potain eine maximale Zuverlässigkeit dieser Komponenten – egal wie tief die Quecksilbersäule fällt.

Kunden, die sich zum Kauf eines Potain-Krans entschließen, werden Teil einer weltweiten Community, die seit fast 100 Jahren von einem produktiven und zuverlässigen Betrieb ihrer Maschinen profitiert. Die Experten von Manitowoc entwerfen und konstruieren jeden Kran unter Berücksichtigung aller denkbaren Einsatzbedingungen. Von der Ausführung des kleinsten Verbindungsteils bis zur Qualitätskontrolle jeder einzelnen Lötstelle – nichts entgeht dem geübten Blick der Prüfer. Und deshalb ist Potain heute weltweit nach wie vor die führende Marke von Turmdrehkranen.