Im Blickpunkt: Potain


Das französische Bauunternehmen Angevin ist schon seit langem Potain-Kunde. Der Leiter der Materialbeschaffung, Dominique Joly, sprach mit uns über die Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen.


Ganz gleich, durch welche Stadt man fährt – die Wahrscheinlichkeit, irgendwo über den Dächern einen Potain-Turmdrehkran zu entdecken, ist überall auf der Welt recht hoch. Dies gilt vor allem für Frankreich, dem Entstehungsland der Marke, wo der Name Potain gleichbedeutend mit dem Wort Turmdrehkran ist. Von Küste zu Küste findet man Bauunternehmen, Kranverleihfirmen und Händler, die mit der Marke in Verbindung stehen. Außerdem ist Frankreich die Heimat zweier Werke und mehrerer Potain-Büros, darunter eine Hauptniederlassung in Dardilly, nahe der Stadt Lyon.


Man kann daher mit Fug und Recht behaupten, dass die Franzosen mit der Marke Potain vertraut sind, und niemand ist es mehr als Angevin, ein in Rennes ansässiges Bauunternehmen, das vorwiegend im Westen des Landes aktiv ist. Das Unternehmen besteht seit über 80 Jahren und arbeitet schon seit Jahrzehnten mit Potain-Kranen, die es für seine Wohnungsbau-, Industriebau- und Infrastrukturprojekte einsetzt.


Dominique Joly, der Leiter der Materialbeschaffung bei Angevin, ist für die Kranflotte des Unternehmens verantwortlich und erklärt, wie bedeutend die Rolle der Investitionsrendite bei den laufenden Potain-Käufen ist.


„Der Mehrwert unserer Investition in Potain-Krane besteht in ihrer Qualität und Zuverlässigkeit“, sagt er. „Um mit einem Turmdrehkran eine möglichst hohe Rentabilität zu erzielen, muss er schnell und zuverlässig arbeiten, damit sich der Einsatz auf der Baustelle lohnt.“


Dominique Joly zufolge beruhe die Unternehmensphilosophie und Investition in Potain-Krane stets auf der höheren Investitionsrendite. Als das Unternehmen beispielsweise MDT 219-Krane erwarb, entschied es sich für die kürzeste Auslegerlänge, da diese für seine Projekte am kostengünstigsten war. Da das Unternehmen bereits eine große Anzahl von Potain-Kranen mit einer höheren Tragfähigkeit besaß, wusste es, dass es jederzeit auf diese zurückgreifen konnte, falls eine Baustelle zu groß für die neuen MDT 219-Krane sein sollte.


„Bei der Anschaffung neuer Krane achten wir stets auf die Belastungskurve, zahlen dann aber nur für jene Auslegerlänge, die wir auch wirklich benötigen“, sagt er. „Im Allgemeinen aber greifen wir bei unseren Projekten fast immer auf große Potain-Krane zurück, weil wir damit einfach am schnellsten sind.“


Angevin betreibt eine Flotte aus 25 Potain-Obendreherkranen und 24 Selbstmontagekranen. Unter den 25 Obendreherkranen befinden sich 17 Topless-MDT-Maschinen. Mit ihrer ausgezeichneten Hubleistung entwickeln sich diese Typen, die noch dazu schnell zu transportieren und einfach aufzustellen sind, in hohem Tempo zu den beliebtesten Kranen in der Flotte des Unternehmens.


„Der Transport ist sehr wichtig“, bemerkt Joly. „Die Potain-Komponenten sind leicht und lassen sich gut für den Transport zusammenfügen. Auch die Markierungen sind deutlich, was für uns vor allem dann von Bedeutung ist, wenn wir die Krane wieder auf unseren Höfen und in unseren Lagerhallen einsortieren. 


Angevin geht beim Betrieb seiner Kranflotte überaus professionell vor, da ergibt sich eine Partnerschaft mit Manitowoc und Potain fast von selbst. Seine neuesten MDT-Krane sind mit dem einzigartigen Kransteuersystem (CCS) von Manitowoc ausgestattet, und Angevin sorgt dafür, dass Manitowocs fortschrittliche Anti-Kollisionssoftware in das Betriebssystem integriert wird.


Da das Unternehmen außerdem versucht, seinen Geschäftsbetrieb so weit als möglich zu

digitalisieren, nutzt es Manitowocs globales technisches Bibliotheksprogramm GTL (Global

Technical Library) für technische Online-Publikationen. Da Angevin die Verwaltungs- und

Betriebskosten seiner Krane genau verfolgt, kennt es auch die Investitionsrenditen aus den einzelnen Potain-Käufen.


Potain-Eigentümer genießen laut Joly eine Reihe von Vorteilen. Besonders beeindruckt sei er dabei von den Entwicklungen der letzten Jahre unter dem Einfluss von The Manitowoc Way.


„Bei Potain hat eine regelrechte Innovationsbeschleunigung stattgefunden, und es war toll, das mitzuerleben“, sagt er. „Es ist spannend zu beobachten, wie das Unternehmen sich immer wieder neuen Herausforderungen stellt, um noch bessere Krane und ein noch höheres Kundendienstniveau zu bieten.“


Angevin wurde 1936 von Alexandre Angevin gegründet und begann mit seiner Bautätigkeit im Süden von Rennes. Nach dem Zweiten Weltkrieg expandierte es stark und hieß in zweiter Generation Daniel Angevin, den Sohn des Gründers, an seiner Führungsspitze willkommen. Heute sind David und Sébastien Angevin, in dritter Generation, ebenfalls Teil des Führungsteams – in einem Unternehmen, das rund 800 Mitarbeiter beschäftigt und von sechs Niederlassungen aus operiert.

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