Eine echte Ansage

Für Dietrich Construction steht fest: Der Potain-Selbstmontagekran Hup 40-30 sorgt auf Baustellen im Zentrum von Fargo für mehr Produktivität.



Wie viele andere Innenstädte des Landes erlebt derzeit auch Fargo im US-Bundesstaat North Dakota eine Art Renaissance. Schon seit mehreren Jahren wird hier eifrig saniert und in Neubauten investiert; in vielen der mehrstöckigen Gebäude wird das Erdgeschoss von Geschäften belegt, während die oberen Etagen Wohnraum bieten.

Die Maschinen von Dietrich Construction, eines örtlichen Auftragnehmers, geben auf den Baustellen der Innenstadt seit 2017 ein vertrautes Bild ab. Wie bei vielen anderen seiner in diesem Zeitraum abgeschlossenen Projekte übernimmt das seit 45 Jahren bestehende Unternehmen bei diesem Bauvorhaben den Holzrahmenbau und die anfänglichen Zimmereiarbeiten. Zum Arbeitsumfang gehört die Errichtung der Holzwandplatten und der Deckentragwerke am gesamten Einsatzort, der sich zwischen zwei parallel verlaufenden Straßen erstreckt.

Mit seinem Selbstmontage-Turmdrehkran Hup 40-30 von Potain hebt Dietrich Construction die Baumaterialien auf die oberen Stockwerke. Als es einmal besonders schnell gehen musste, waren zwei Krane der Firma im Tandembetrieb im Einsatz – einer auf jeder Seite des Projekts. Die Bauarbeiten werden mehrere Monate dauern und in zwei Phasen durchgeführt werden.

„Bei unserem ersten Einsatz im Stadtzentrum wurde uns schnell klar, dass unsere übliche Vorgehensweise, die den Einsatz großer Mobilkrane vorsah, in dieser Umgebung nicht funktionieren würde“, so Nick Dietrich, Gesellschafter der zweiten Generation bei Dietrich Construction. „Die Straßen und Gassen sind eng und dürfen keinesfalls geschlossen werden. Es war offensichtlich, dass wir einen Kran mit einer kleinen Stellfläche brauchten, der über die erforderliche Reichweite und Tragfähigkeit verfügte, um die Last aufzunehmen und sie an jeder gewünschten Stelle vor Ort abzusetzen.“

Dietrich wandte sich an den örtlichen Potain-Händler General Equipment & Supplies, und er besprach mit Matt Kern, dem für den Fuhrpark-Vertrieb zuständigen Vice President des Unternehmens, alle verfügbaren Optionen. Nach Abwägung aller Aspekte fiel die Entscheidung auf die Anmietung eines Potain Hup 40-30 mit einer Tragfähigkeit von 4 t und einer maximalen Reichweite von knapp 40 m. Darüber hinaus ermöglicht der Teleskopmast beim Einsatz in unmittelbarer Nähe von Gebäuden einen Aufbau des Krans in engen, knapp bemessenen Bereichen. Mit dem einfachen Anklicken einer Schaltfläche kann der Kranfahrer den Mast auf die gewünschte Höhe teleskopieren.

„Unsere schwersten Lasten wiegen fast eine Tonne; der Kran bietet uns also ausreichend Tragfähigkeit “, sagte Dietrich. „Die positiven Auswirkungen waren von Anfang an offensichtlich, weshalb wir beschlossen, den Kran zu kaufen und dauerhaft in unsere Flotte zu integrieren. Er erledigt nicht nur die Arbeit, die wir von ihm erwarten, sondern er leistet auch einen positiven Beitrag zur gesamten Arbeitsumgebung, weil wir mit ihm Wände aufstellen können, während unsere Mitarbeiter diese befestigen. Sie müssen also nicht die Wand an Ort und Stelle festhalten und diese gleichzeitig festnageln, wodurch ein potenzielles Sicherheitsrisiko gemindert wird.“


Fernsteuerung

Dank einer 100-prozentigen Fernsteuerung können die Kranfahrer die Last praktisch überall am Einsatzort aufnehmen und dafür sorgen, dass sie jederzeit zu sehen ist. Es kommt also zu keiner Lastaufnahme ohne Sichtverbindung zum Kranfahrer.

„Es ist ganz einfach“, sagte Kranfahrer Nick Loegering. „Mit dem rechten Stick wird der Ausleger nach oben und unten bewegt; der linke Stick dreht ihn nach links und rechts und fährt die Laufkatze ein und aus. Ich kann frei herumgehen und mich jederzeit in unmittelbarer Nähe zur aufzunehmenden Last aufhalten. Ich hebe vor allem vorgefertigte Wandplatten und Dachbinder mit einem Höchstgewicht von ca. 400 kg – die Tragfähigkeit reicht also locker aus. Man kann sie aber auch begrenzen, um ein Überlasten des Krans zu vermeiden. Zur täglichen Inbetriebnahme wird lediglich der Generator eingeschaltet, der den Strom liefert, und ein Schalter an der Maschine umgelegt. Dann wird der Kran einsatzbereit gemacht und die Arbeit kann beginnen. Das Ganze dauert etwa eine Minute.“

Die Selbstmontage-Turmdrehkrane von Potain sind vollelektrisch; für Kunden, die Einschränkungen durch Lärm- oder Emissionsbestimmungen beachten müssen, sind sie somit eine saubere und leise Hubalternative. Nach Auskunft von Kern ist auch die Rüstung vor Ort denkbar einfach; es seien gerade einmal drei LKW-Ladungen nötig. Der Kran wird von einem LKW befördert und die Gegengewichte auf den beiden anderen. Mit einem Gabelstapler und der entsprechenden Aufbauausrüstung brauchen zwei Arbeiter lediglich vier bis sechs Stunden, um die Einsatzbereitschaft des Krans herzustellen.

„Zuerst gilt es sicherzustellen, dass der Potain Hup 40-30 der richtige Kran ist, weshalb wir gemeinsam mit den Auftragnehmern eine Standortanalyse durchführen“, erläuterte Kern. „In städtischen Umgebungen bei beengten Platzverhältnissen kommt häufig nur dieser Krantyp in Frage. Vor ein paar Jahren haben wir bei Sanierungsarbeiten in der Innenstadt von Fargo erkannt, dass wir höhere Krane brauchten – und der Hup 40-30 passt perfekt ins Bild. Wir kümmern uns um die Stromversorgung und die nötigen Genehmigungen, und wir stellen sicher, dass ein ausreichendes Fundament für den Kran vorhanden ist, bevor wir ihn mieten. Wir können uns jederzeit auf die Unterstützung durch Potain und General Equipment & Supplies verlassen.“

„Ein besonderer Aspekt des Hup 40-30 ist das Smart Setup – eine Funktion, die es nur bei Potain gibt“, so Kern weiter. „Sie sorgt für Sicherheit, weil der Kranfahrer immer die richtige Reihenfolge einhalten muss. Es gibt eine Prüfliste für den Kran, die wiederholt angewendet werden kann – eine tolle Funktion!“


Kern sagte weiterhin, dass auch andere Auftragnehmer auf den Einsatz dieser Krane durch Dietrich Construction aufmerksam geworden seien und sich nach der Anmietung eines Potain Hup 40-30 für Einsätze unter beengten Platzverhältnissen erkundigt hätten. Auch Dietrich berichtete, dass ihn andere Auftragnehmer nach den Kranen gefragt hätten.

„Die hohe Sichtbarkeit des Krans ist ein weiterer Vorteil für uns“, sagte er. „Er wird auch von anderen Auftragnehmern gesehen, die dann zwecks potenzieller Aufträge an uns herantreten. Für eine Firma wie die unsere, die auf Werbung eher verzichtet, ist das eine tolle Sache. Das ist eine echte Ansage.“

Für nähere Informationen über Selbstmontage-Turmdrehkrane von Potain besuchen Sie https://www.manitowoc.com/de/potain.