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Frauen in der Hubindustrie: ein Tribut

Wir haben den Internationalen Frauentag am 8. März und die Women in Construction Week (Woche der Frauen im Baugewerbe) vom 3. bis 9. März zum Anlass genommen, um mit einigen Kolleginnen von Manitowoc aus aller Welt zu sprechen. Sie haben uns von den Chancen und Herausforderungen berichtet, die ihnen in ihrer Karriere in der Hubbranche begegnet sind. Für die Zukunft der Branche ist es außerordentlich wichtig, dass mehr Frauen den Weg zu ihr finden. Bei Manitowoc sind wir stolz darauf, einige der fähigsten und besten Frauen in unseren Reihen zu haben. 



 

Carina im Kreis ihrer Familie!
Carina im Kreis ihrer Familie!

Carina El Rkaiby

Regionale Verkaufsleiterin

Naher Osten, Afrika und GUS  
Dubai, VAE

 

„Ich bin seit 2008 bei Manitowoc und habe meine derzeitige Funktion seit 2021 inne. Als Frau in der historisch männerdominierten Bauindustrie musste ich mich Herausforderungen stellen, die auf überholten Klischees beruhten. Dazu brauchte ich die richtige Einstellung, umfassendes Wissen und ein selbstbewusstes Auftreten. Ich habe mir aber den Respekt und die Glaubwürdigkeit erarbeitet, welchen man mir heute entgegenbringt. Gleichzeitig bietet dieser komplexe Sektor täglich vielfältige Erlebnisse und Frauen bringen neue Perspektiven mit, die sich positiv auf Projekte auswirken. Ich trete für mehr Integration und mehr Chancen für Frauen ein. Die Dynamik der Baubranche stellt mich immer wieder vor neue Herausforderungen. Wenn ich sehe, wie die von mir verkauften Krane zu erfolgreichen Projekten beitragen, erfüllt mich das mit Stolz. Ich bin zuversichtlich, dass die Branche mit Frauen in Führungspositionen weiter florieren wird.“


 

Sophia Zhou, Vertriebsleiterin in Zhangjiagang, China.
Sophia Zhou, Vertriebsleiterin in Zhangjiagang, China.

Sophia Zhou

Vertriebsleiterin

Zhangjiagang, China

 

„Mein Weg mit Manitowoc begann im März 2011 und seitdem habe ich immer hervorragende Unterstützung erhalten. Die greifbaren Auswirkungen unserer Krane auf die Städte und Gemeinden, die wir beliefern, erfüllen mich mit echter Zufriedenheit. Meiner Meinung nach bringen Frauen viel Positives in unsere Branche ein, wie zum Beispiel ein Auge fürs Detail, was für die Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte enorm wichtig ist. Es gibt zwar immer noch ein paar Geschlechterklischees, aber insgesamt fühle ich mich in der Branche sehr wohl. Es ist ein Umfeld, das meine Fähigkeiten zu schätzen weiß. Für die Zukunft hoffe ich, dass durch neue Richtlinien und Initiativen noch mehr Frauen die Unterstützung erfahren können, die ich erfahren habe.“


 

Rhea zusammen mit dem Nahost-Team von Manitowoc (von links nach rechts): Cecilia Oabel, Elena Morozova, Carina El Rkaiby, Rhea Evaristo, Maria Concepcion Mendoza, Armanda Carreon.
Rhea zusammen mit dem Nahost-Team von Manitowoc (von links nach rechts): Cecilia Oabel, Elena Morozova, Carina El Rkaiby, Rhea Evaristo, Maria Concepcion Mendoza, Armanda Carreon.

Rhea Evaristo, Kundendienstmitarbeiterin
Rhea Evaristo, Kundendienstmitarbeiterin

Rhea Evaristo

Kundendienstmitarbeiterin

Dubai, VAE

 

„Ich begann meine Karriere in der Branche im Jahr 2016 als Einkäuferin für eine Handelsgesellschaft. Im April 2022 wechselte ich als Ersatzteil managerin für Raupenkrane zu Manitowoc. Seitdem interessiere ich mich zunehmend für die Weiterbildungsmöglichkeiten in dieser Branche, insbesondere für Frauen. Es ist ein sehr gutes Gefühl, sich echtes Expertenwissen über Krane und ihren Betrieb zu erwerben. Natürlich brauchen wir noch mehr Geschlechtervielfalt, aber wir sehen deutliche Fortschritte, und Manitowoc unterstützt diese Entwicklungen. Frauen bringen andere Perspektiven ein, die der Branche zugute kommen und Wachstum und Innovation fördern. Ich denke, dass sich mehr Unternehmen gegen Vorurteile am Arbeitsplatz positionieren und für Vielfalt und Chancengleichheit werben sollten.“


 

Samay Phatamavong, Kranfahrerin (Betriebsgelände).
Samay Phatamavong, Kranfahrerin (Betriebsgelände).

Samay Phatamavong

Kranfahrerin (Betriebsgelände)

Moulins, Frankreich

 

„Ich liebe meine Arbeit! Am meisten Spaß macht mir der tägliche Umgang mit den Fahrern, wenn wir unsere Krane an die Kunden übergeben. Ich bin die einzige Frau im Team, aber ich arbeite sehr gerne mit meinen Kollegen zusammen. Wir verstehen uns blendend. Obwohl ich erst seit drei Monaten in dieser Position bin, habe ich bereits 16 Jahre Erfahrung in der Branche. Um mehr Frauen für diese Branche zu gewinnen, sollten wir uns auf die Verbesserung der Ergonomie an Arbeitsplätzen konzentrieren, die ursprünglich nicht für Frauen gestaltet wurden. Manitowoc sollte auch weiterhin an Schulen und bei lokalen Partnern für branchenspezifische Berufe werben, um zukünftige Talente zu fördern.“


 

Zusammen mit dem Manitowoc-Team in Zhangjiagang – das zur Hälfte aus Frauen besteht! – läutet Jill Choo das Mond-Neujahr ein und erfüllt damit ihr Motto „Hart arbeiten und viel feiern“ mit Leben.
Zusammen mit dem Manitowoc-Team in Zhangjiagang – das zur Hälfte aus Frauen besteht! – läutet Jill Choo das Mond-Neujahr ein und erfüllt damit ihr Motto „Hart arbeiten und viel feiern“ mit Leben.

Jill Choo

Verkaufs- und Verwaltungsmanagerin

Singapur

 

„Ich bin seit 1994 im Baugewerbe tätig und seit Dezember 2004 bei Manitowoc. Ich habe die Entwicklung der Branche über die Jahre hinweg beobachtet und war stets in der glücklichen Lage, dass mir hilfsbereite Mentoren Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und Anerkennung angeboten haben. Was mir an dieser Branche besonders gefällt, ist ihre wichtige Rolle bei der Gestaltung von Infrastrukturen. Ich bin überzeugt, dass durch Frauen eine wertvolle Vielfalt entsteht. Frauen haben oft die Fähigkeit, eine gewisse Herzlichkeit zu schaffen und den Zusammenhalt zu stärken, dies fördert Integration und Kooperation in jedem Umfeld.“


 

Anita Lamothe, Lagerarbeiterin.
Anita Lamothe, Lagerarbeiterin.

Anita Lamothe

Lagerarbeiterin

Moulins, Frankreich

 

„Mein beruflicher Hintergrund ist eigentlich im Vertrieb, aber vor acht Jahren habe ich eine Weiterbildung in Logistik und Materialwirtschaft absolviert. Dadurch konnte ich eine praxisorientierte Stelle in einem Lager annehmen, die mir außerordentlich gut gefällt. Der Kurs hat mir viele unerwartete Möglichkeiten eröffnet, die ich auch gerne angenommen habe. Als ich zu meiner jetzigen Arbeitsstelle wechselte, hatte ich die Befürchtung, dass es schwierig sein könnte, mich in ein Team zu integrieren, in dem ich die einzige Frau bin. Aber ich habe ein offenes und hilfsbereites Umfeld vorgefunden, in dem ich ein vollwertiges Teammitglied bin. Meine Arbeit ist sehr interessant und abwechslungsreich, und meine Aufgaben stellen mich jeden Tag vor neue Herausforderungen.“


 

Hätten Sie es gewusst?  

 

 

Frauen und ihr Einfluss in der Geschichte

 

  • Im Zweiten Weltkrieg übernahmen Arbeiterinnen der Manitowoc Shipbuilding Company wichtige Rollen, indem sie an U-Booten arbeiteten. Damit unterstützten sie die Kriegsanstrengungen der US-Regierung. Im Januar 1943 beschäftigte das Unternehmen 358 Frauen, von denen die Hälfte in der Produktion tätig war – beim Schweißen, Lackieren und in der maschinellen Bearbeitung.

  • Als Emily Roebling 1872 die Aufgaben ihres Mannes übernahm, der zu dieser Zeit als Chefingenieur am Bau der BrooklynBrücke beteiligt war, war sie eine der ersten Frauen, die als Bauingenieurin tätig waren. Ihre Vorbildrolle ebnete den Weg für Frauen im Baugewerbe, und heute gilt sie als Retterin der Brooklyn Bridge.

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